https://www.youtube.com/watch?v=4b9fWdz2SyM
12:55 – Claus von Wagner spricht mir aus dem Herzen
Auszug:
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Wer gelegentlich seinen Verstand verliert, der hat wenigstens einen.
Ich bin den ganzen Tag unterwegs. Autobahn, Bundesstraßen, Häuser, Industriegebiete. Morgen früh bin ich in Mannheim verabredet. Ein einfaches ruhiges Hotel hatte ich mir gewünscht. Das Navi führt mich mitten in einem Dorf rechtwinklig aus dem Ort heraus, Boller verhindern schnell zu fahren. Hier ist das Dorf zu Ende denk ich, und das ich falsch bin. Aber ich gehorche dem Navi und fahre weiter. Die Straße wird zum Weg. Dann fahre ich zwischen Wiesen. Weiter durch den Wald auf eine Anhöhe. Plötzlich habe ich eine freie Sicht und staune über die Weite, die sich vor mir aufgemacht hat wie ein Vorhang. Wau. Ich halte an und atme tief durch. Ein erstes Atemholen nach dem doch anstrengenden Tag, so schön er war. Auf halben Weg ins Tal führt der Weg mich an den Watzenhof. Bei herrlicher Waldluft und himmlischer Ruhe sammele ich das rote Herbstlaub als Deko für zu Hause, laß mir ein Rumsteak mit frischen Waldpilzen schmecken uns schlafe die Nacht wie ein Murmeltier.
Am Stausee Nahetal in Niederhausen. Der Fischreiher wartet auf Beute. Rundherum Weinberge. Überall fleißige Winzer. Schade das ich keine Zeit habe einfach da zu bleiben. Es scheint ein schöner Tag zu werden. Die Wolken ziehen weg. Wieder ein möglicher Urlaubsort mehr auf der Liste.
Köln – ich mag diese Stadt. Der Dom ist magisch. Stundenlang könnte ich einfach davor sitzen. Drinnen beruhigt die Orgel und schiebt die Anstrengungen des Tages einfach ins Irgendwo.
„Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt“ – dahin führt mich mein Weg. Überall Stahl, Industrie, Grau – so ist das gängige Bild. Dann komme ich an und staune über die völlig unerwartet andere Welt am Rande der Stadt. Mein Zuhause für 1 Nacht:
Heute ist der 3. Oktober und ein sonniger Tag. Ideal für einen ersten Herbstspaziergang. Auf der anderen Seite des Tals werden wir vom lauten Geschnatter der Gänse begrüßt. Gesunder Weihnachtsbraten denk ich und schieb das ganz schnell zur Seite. Die Kuh kommt neugierig zu uns. Wir sammeln ihr Äpfel auf. Mmuhh, schmeckt das gut.
Ok, weiter. Unser Ziel ist die Laurentiushütte und der Gipfel, von dem aus wir auf unser Wohnhaus schauen können. Eben die andere Seite vom Tal. Oben angekommen sitzen wir stundenlang im Gras, schauen in die Weite, lassen uns von der Sonne wärmen, naschen ein paar der hier oben nie reif werdenden Beeren, reden mit Waldameisen und Tausendfüßlern und freuen uns wieder einmal hier zu Hause zu sein.
Wieder zurück liegt Nachbars Katze sowas von friedlich neben einem unserer zerbrochenen Kräutertöpfe, das es inszeniert scheint, passend zu unserer Stimmung. Felix bewegt nur kurz 1 mm eines der Ohren. „Ach die sinds.“ und schläft weiter.